die perfekte damen-radhose
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Gibt es die perfekte Damen-Radhose? Wir sagen ja. Schon mal vorab: es gibt nicht "die Eine" perfekte Damen-Radhose sondern es gibt verschiedene perfekte Damen-Radhosen entsprechend der persönlichen Bedürfnisse und der gestellten Anforderungen.

Fangen wir mal ganz vorne an: Die ersten Radhose war natürlich eine Männer Radhose, Wollstrick war "en vogue" das Sitzpolster war aus echtem Leder (daher auch der für Sitzpolster geläufige Name Chamois) und musste mit Hilfe einer Sitzcreme geschmeidig gehalten werden. Mit Einführung der Kunstfaser insbesondere des Lycra/Elasthan verbesserte sich die Passform und der Komfort. Schwarz hat sich über die Jahrzehnte als klassische Radhosen-Farbe gehalten. Praktisch da weder abfärbende Ledersättel Flecken hinterlassen noch Dreckspritzer oder Blut die Bikeshort verschandeln.

Die Ansprüche einer Frau an eine Damen-Radhose sind allein schon aus anatomischen Gründen "differenziert gelagert"; das Sitzpolster ist im Vorderbereich wesentlich schmaler und kürzer. Der Sitzeinsatz bietet durch die zusätzliche Dämpfung Schutz, kann aber auch dementsprechend auftragen. Dies ist insbesondere bei uns Frauen nicht sehr beliebt und wird oft mit "Windelgefühl" oder "Entenpopo" beschrieben. Die Sitzempfindlichkeit variiert von Frau zu Frau, hinzu kommen Faktoren wie Sattelmodell, Beschaffenheit und Länge der Strecke, Rennrad, MTB oder Tourenrad.
Für uns erfüllt die perfekte Damen-Radhose folgende Kriterien: Hautfreundliches, schnelltrocknendes mattes und blickdichtes Material. Durchdachte Schnittführung mit optimaler Passform, höher geschnittener Rücken, verstellbarer oder weicher Taillenbund, schmeichelhafte Beinlänge mit nicht zu fester Gummierung (Wursteffekt).

Der Sitzeinsatz einer Damen-Radhose sollte wegen des Komforts möglichst eine leicht samtige Oberfläche haben, weitestgehend nahtlos und elastisch sein sowie schnell trocknen.
Welcher Sitzeinsatz ist für welche Ansprüche am geeignetsten: Die Damen-Radhose mit kleinem Sitzpolster trägt fast gar nicht auf und ist geeignet für Spinning, Triathlon, kurze Fahrten, nicht besonders sitzempfindliche Radfahrerinnen.
Die Damen-Radhose mit mittelgroßem Sitzpolster ist die am häufigsten gewählte Variante, sie bietet gute Dämpfung ohne zu stark aufzutragen.
Die Radhose mit dickerem Sitzpolster wird hauptsächlich von Bikerinnen getragen, die lange Strecken fahren oder von Frauen die sehr sitzempfindlich sind. Die Dämpfung des Einsatzes ist hier am stärksten aber das Polster trägt auch etwas mehr auf.
Als nächstes stellt sich die Frage nach der richtigen Länge der Radhose. Von ganz knapp geschnitten, über die "klassische Radhosen-Länge", die etwas über dem Knie endet und eigentlich nicht besonders vorteilhaft ist, gibt es Bike-Capris und 3/4 Radhosen sowie lange Radhosen auch Tights genannt. Hier sollte man sich natürlich nach den Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Vorlieben richten. Die Damen-Radhose, die in unseren Breitengraden am häufigsten zum Einsatz kommt ist die Capri-Länge. Im Winter bietet sich eine Bike-Tight aus wärmendem Thermomaterial und eventuellen Windstopper Einsätzen an.

Wichtig zu wissen ist, dass wir jede Damen-Radhose, die wir in unserem Shop anbieten ganz gezielt nach den oben genannten Kriterien aussuchen, Sie finden also nur Damen-Radhosen die wir auch selbst tragen oder tragen würden.

Iris Hinrich
Dickeres Polster der Long-Distance Damen Radhose von Zoelle
Für die meisten Bikerinnen die optimale Damen-Radhose, die Z-Pro Radhose von Zoelle.
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